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Im Alter von 24 Jahren fertigte Léon Breitling nach der Übersiedlung in die Schweiz und seiner Uhrmacherlehre im Jahr 1884 seinen ersten Chronographen in Eigen-Regie.
Er zog 1892 in die Uhrmacherstadt La Chaux-de-Fonds, dort wurde die Produktionsstätte G. Léon Breitling S.A. eröffnet und die Produktion von Taschen-Chronographen begann. Im Jahr 1924 wurde das Modell Chronomat, ein Chrongraph mit einem eingebauten Rechenschieber, präsentiert, dieses Modell wurde bei den amerikanischen Streitkräften offiziell eingeführt. Zwischenzeitlich wurde die Firma vom Nachfolger Willy Breitling übernommen. 1952 wurde der „Navitimer“, ebenfalls ein Modell mit eingebautem Rechenschieber, entwickelt, dieser wurde 1986 neu auf den Markt gebracht. Der Navitimer kann eine korrekte Flugüberwachung realisieren, das heißt, mit ihm kann eine Zeitmessung, eine Geschwindigkeitsberechnung und die Berechnung des Verbrauches vom Treibstoff durchgeführt werden. Somit wird der Navitimer als offizielle Fliegeruhr der Pilotenvereinigung(AOPA) gekürt. 1962 wird von Breitling die Cosmonaute entwickelt, welche von Scott Carpenter bei seinem Weltraumausflug in der Kapsel Aurora 7 am 24. Mai 1962 getragen wird, diese hat als Ausstattung ein 24-Stunden-Zifferblatt. Durch die Quarzkrise kann das Aussterben der Mechanikuhren nicht aufgehalten werden, Breitling entwickelt deshalb Ende der 70er Jahr noch einige Uhren mit Quarzwerk. Dann ereilt auch Breitling eine finanzielle Notlage, bei der letzte Bestände sowie Original- und Fertigungszubehör verkauft werden, die Produktion wird eingestellt und kurze Zeit später, im Mai 1979 verstirbt Willy Breitling. 1982 kauft Ernest Schneider, ein begeisterter Pilot und Industrieller, die Markenrechte, mit der neuen Firma „Breitling Montres S.A." lässt er am 30. November 1982 das alte Firmenprogramm wieder aufleben. |
Die Firma, die weltweit bekannt ist, macht von sich reden, weil sie beim ersten Nonstop-Flug eines Ballons um die Erde als offizieller Sponsor auftritt. Der Heißluftballon Orbiter 3, dessen Piloten der Schweizer Piccar und der Brite Jones sind, trägt einen riesigen Schriftzug der Firma Breitling und wird fast 3 Wochen lang in allen Medien genannt.
Im Jahr 2000 bezieht die Firma Breitling in Grenchen nun eine neue Produktionsstätte, welche gleichzeitig das Hauptquartier der Firma wird. 2002 übernimmt die Firma den Spezialisten Kelek, der im neuen Werk Breitling Chronométrie in La Chaux-de-Fonds sein fachliches Können einbringt. 2002, zum 50-jährigem Jubiläum der ersten Modelle, wird das Modell Navitimer 50th Anniversary vorgestellt, inzwischen sind alle Uhren von Breitling, auch die elektronischen Uhrwerke von der COCS als Chronomter zerifiziert worden, Breitling ist somit der erste Uhrenhersteller seit 1999 der Welt, der alle seine Modelle als Chronometer zertifiziern lässt. "Montbrillant" ist eine Anspielung an den Sitz der Breitling-Fabrik in La Chaux-de-Fonds, erscheint mit dem Sondermodell Montbrillant 1903 im Jahr 2003, welche an den Flug der Brüder Wright erinnern soll. Weitere Modelle sind hier Datora und Olympus. Im Jahr 2004 wurde die Modellserie "Breitling for Bentley" anlässlich einer Kooperation zwischen dem Fahrzeughersteller Bentley und der Firma Breitling der Öffentlichkeit vorgestellt, diese Serie begann mit dem Modell Breitling for Bentley Le Mans, dieser war der größte Chronograph, der im Werk Breitling hergestellt wurde. Nach der Erweiterung dieser Serie kommen jetzt die Modelle wie Flying B, Flying B Chronograph und Flying B No. 3. |
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