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Pedometer

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  • Ein Pedometer – auch Schrittzähler genannt – ist ein kleines mechanisches oder elektronisches Gerät zum Zählen von Schritten. Befestigt wird das Pedometer an einem Gürtel oder am Hosenbund. Bei Tieren wird ein Pedometer meist an den Beinen angebracht.

    Wer hat das Pedometer erfunden?



    Der berühmte Schweizer Uhrmacher Abraham-Louis Perrelet gilt als Erfinder der mechanischen Schrittzähler. Er baute sein Gerät erstmals 1780. Sie besaßen rechteckige Gehäuse und hatten auf dem Deckel meist vier Zifferblätter, die es möglich machten, bis zu 10.000 Schritte zu zählen.

    Wie funktioniert ein Schrittzähler?


    Das Prinzip des Pedometers ist einfach: Die getätigten Schritte des Trägers werden gezählt; bei elektronischen Schrittzählern werden sie digital abgespeichert. Festgestellt wird die Schrittzahl durch das Hin- und Herkippen einer aus Quecksilber oder einem anderen Metall bestehenden Kugel. Durch Wippen oder ähnliche Bewegungen kann es allerdings zu Abweichungen kommen. Die Ungenauigkeit der Zählung liegt im Bereich einiger Prozent, kann allerdings bei sehr ungleichem Boden oder Gehrhythmus zehn Prozent übersteigen.

    Zusatzfunktionen von Pedometern


    Neue Modelle zeigen auch die Netto-Gehzeit und die zurückgelegte Wegstrecke an, insofern zuvor die durchschnittliche Schrittlänge bestimmt und eingegeben wird.
  • Stehzeiten werden nicht gezählt, sobald ein bis zwei Doppelschritte entfallen. Manche Pedometer erlauben auch eine ungefähre Berechnung des Kalorienverbrauches, wozu das Körpergewicht einzugeben ist.

    Verwendungsgebiete von Pedometern


    Der Pedometer wurde ursprünglich in erster Linie von Wanderern und Sportlern genutzt. Heute gewinnt der Schrittzähler zunehmend auch im Kontext gesundheitlicher Vorsorge an Bedeutung. Neben der Kontrolle des täglichen Bewegungsverhaltens soll er im Bereich der gesundheitlichen Prävention vor allem das Bewusstsein für das eigene Bewegungsverhalten steigern und zu zusätzlicher Bewegung motivieren. Schrittzähler werden auch in der Landwirtschaft, zum Beispiel bei der Milchviehhaltung eingesetzt, um über die gemessene Schrittzahl Rückschlüsse auf die Aktivität der Tiere ziehen zu können und damit zusätzliche Informationen über den Brunstzyklus der Tiere zu erhalten. Forschungsreisende der vorigen Jahrhunderte mussten in der Wildnis immer ihren ungefähren Standort kennen, um das Lager wiederzufinden. Dazu mussten die Himmelsrichtung und die Schrittzahl notiert werden.

    Welchen Nutzen haben Schrittzähler?


    Der Nutzen von Pedometern wurde in einer Studie unter Beweis gestellt, mit dem Ergebnis dass der Schrittzähler Menschen dazu motivieren kann, sich mehr zu bewegen und dadurch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken.