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Lünette

Das Uhrenlexikon von www.luxusuhren-ankauf.de

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  • Die Lünette ist Bestandteil des Uhrengehäuses. Es handelt sich dabei um einen Ring mit Nut, der auf das Gehäuse einer tragbaren Uhr montiert ist. Dieser Zierring kann fest mit dem Uhrengehäuse verbunden oder auch drehbar sein. nd eignet sich als Anzeige bestimmter Werte (Himmelsrichtung, zweite Zeitzone, Geschwindigkeitsmesser.) Abhängig vom Uhrentyp gibt es sehr verschiedene Ausführungen.

    Lünette bei Kleinuhren



    Der Begriff Großuhr ist eine allgemeine Bezeichnung für alle größeren, ortsfesten Räderuhren, beziehungsweise Uhren, die nicht unmittelbar am Körper getragen werden. Im Gegensatz dazu werden die tragbaren Uhren, wie Taschen- und Armbanduhren, Kleinuhren genannt. In Kleinuhren ist die Lünette ein Teil des Uhrgehäuses. Es handelt sich dabei um einen Ring, der zifferblattseitig auf den Gehäusekorpus montiert ist. Er ist mit einer Nut versehen, in die das Uhrglas eingelegt ist.

    Welche Funktion hat die Lünette?


    Wenn die Lünette drehbar ist, eignet sie sich dazu, Zeiten zu markieren (z. B. bei Taucheruhren die Tauchzeit), eine zweite Lokalzeit sowie Winkel anzuzeigen oder schnelle Berechnungen auszuführen. Die Bestimmung des Südens ist ebenfalls mit Hilfe der Lünette möglich.

    Einstellung von Uhr- und Alarmzeit


    Bei einer der ersten beiden Automatikuhrenmodelle mit rundem Uhrengehäuse von John Harwood und Blancpain aus dem Jahr 1926 sowie bei der Drehganguhr „Freak“ von Ulysse Nardin dient die Lünette zur Einstellung der Uhrzeit.
  • Lünetten an speziellen Taucheruhren sind in der Regel nur entgegen dem Uhrzeigersinn drehbar. Dadurch kann bei versehentlichem Verstellen eine zu geringe, aber nie eine zu große Zeitreserve angezeigt werden. Bei einigen Modellen des Herstellers Timex dient die drehbare Lünette zur Schnelleinstellung der Alarmzeit.

    Lünette bei Großuhren


    Bei Großuhren – Tisch-, Wand-, Stand- und Turmuhren – wird ein Zierreif um das Zifferblatt als Lünette bezeichnet. Bei historischen Wiener Regulatoren des Biedermeier sind die Lünetten oft mit einer maschinell erstellten geometrischen Ziergravur (Guilloche) versehen. Einfachere Ausführungen der Lünettenzier sind aus Bronze gegossen oder mit einem Rändelwerkzeug in das massive Material eingedrückt. Heute werden bei Großuhren Lünetten überwiegend aus dünnem Stanzblech gefertigt.

    Klapplünetten


    Bei hochwertigen Großuhren ist die Lünette in der Regel nicht Träger des Uhrglases. Das Uhrglas wird in diesem Fall in die frontseitige Holztür des Uhrgehäuses montiert. Viele Tischuhren oder Küchenuhren haben jedoch keine verglasten Holzgehäuse. In diesen Fällen schützt oft eine in die Lünette eingepresste Glasscheibe das Zifferblatt. Zum Zeigerstellen sind diese Klapplünetten oft mit einem Scharnier versehen.